Leben findet Innenstadt

CDU nimmt Innenstadt und Fahrradfreundlichkeit in den Blick

Quartiersbüro

Quartiersbüro

Die zweite Sommertour der Bürstädter Christdemokraten stand unter dem Motto „Leben findet Innenstadt“. CDU-Fraktionschefin Ursula Cornelius und die CDU-Vorsitzende Julia Kilian-Engert konnten zahlreiche Mitradler zum Auftakt am historischen Rathaus begrüßen. Bürgermeisterin Barabara Schader erläuterte vor Ort die erfolgreiche Umsetzung des Förderprogramms „Aktive Kernbereiche“. Fördermittel von Bund und Land ermöglichten den Umbau und die Modernisierung in der Stadtmitte und auch der öffentliche Raum könne attraktiver und vor allem barrierefrei ausgestaltet werden. „Mittlerweile hat Bürstadt eine attraktive neue Mitte“, so Ursula Cornelius. Dazu zählen die Christdemokraten auch den Umbau der Nibelungenstraße, die künftig als „fahrradfreundliche Mobilitätsachse“ die ganze Stadt durchwegen soll.

Im derzeitigen ersten Bau-Abschnitt verbessere der Kreisel mit seinen Querungshilfen die ausgewiesen Park- und Ladezonen und markierte Radwege den sichereren Fluss aller Verkehrsteilnehmer. Für die Fußgänger werde es künftig einen eigens von der Fahrbahn getrennten eigenen Gehweg geben. Am Historischen Rathaus entstehe ein attraktiver Platz für den Außenbereich der Café-Gastronomie.

Sophiesche

Sophiesche

Im weiteren Verlauf werde sich die neue Ausgestaltung der Nibelungenstraße bis zur Bahnunterführung grundsätzlich fortsetzen. In einem noch detailliert zu planenden dritten Abschnitt bis zu Einmündung der Forsthausstraße solle die Nibelungenstraße auf markierten Radwegen und klar gegliederten Straßen- Park- und Gehwegbereichen erneuert werden. Mittelfristig wollen die Christdemokraten diese fahrradfreundliche Konzeption auch in einem vierten Abschnitt über einen angedachten Kreisel als neue Einmündung in die Wasserwerkstraße dann bis zum Stadtausgang in Richtung Riedrode fortführen. „Die CDU will bei Planungen künftig einen Schwerpunkt auf Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in der Innenstadt legen und auch die weitere radtouristische Anbindung an die Region stärken“, so die Vorsitzende Kilian-Engert mit Blick auf das neue CDU-Wahlprogramm.

Dazu passte der in der zweiten Station gemeinsam mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Burkhard Vetter gemeinsam in Augenschein genommene Platz an der Ecke Dammstraße für weitere anschließbare Fahrradstellboxen rund um die Gleiszugänge am modernisierten Bahnhof. Thema der dritten Etappe war das Quartiersbüro unter der Leitung von Jürgen Knödler in der Bürgermeister-Siegler-Straße 29. Er ist Ansprechpartner für die Bürger in der östlichen Kernstadt, der im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ auch bürgerschaftliche und soziale Projekte fördern wird.

Der gesellige Abschluss war dann für alle Mitradler am neu eröffneten Café „Sophiesche“, das als Beispiel, für eine gelungene Neubelebung eines Leerstands besichtigt wurde, so die Mitteilung der Christdemokraten.

Aba 07/2020