Ehrenamt in der Feuerwehr stärken

CDU und FDP regen Punktekonto an

„Die Feuerwehr ist ein ganz besonderes Ehrenamt“, so CDU-Vorsitzender Alexander Bauer bei der Begründung der gemeinsamen Initiative mit der FDP in der jüngste Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss. Auf der Tagesordnung stand der Bedarfs- und Entwicklungsplan der Freiwilligen Feuerwehr, welcher für die kommenden zehn Jahre die erforderlichen Investitionen in Gebäude und Gerätschaft aufzeigt. „Was nützt das modernste Fahrzeug, wenn niemand mehr bereit ist, sich in seiner Freizeit Tag und Nacht für unsere Sicherheit einzusetzen?“, fragte Bauer in die Runde. Die Feuerwehr sei mit ihren Grundsätzen – retten, löschen, bergen, schützen – ein wichtiges Sicherheitsorgan unserer Stadt, was der Bürgerschaft auch etwas wert sein müsse. Deshalb gelte es künftig den Nachwuchs zu fördern und aktive Feuerwehrleute für ihren mitunter gefährlichen Dienst zu motivieren.

„Wir unterbreiten einen Vorschlag, der mit der Leitung der Feuerwehren von Bürstadt, Bobstadt und Riedrode auf seine Praktikabilität und Umsetzbarkeit diskutiert werden soll“, so die beiden Liberalen Burkhard Vetter und Hans-Joachim Domby. Nach den Vorstellungen von CDU und FDP soll zur Stärkung des Ehrenamts in Feuerwehr die Einführung eines Punktekontos diskutiert werden. Die Idee stammt aus einer Feuerwehrfachzeitung, wonach die Stadt Wetter (Ruhr) ein Punktekonto für die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr eingeführt hat. Damit können die Ehrenamtlichen mit der Teilnahme an Diensten, Einsätzen und anderen Aktivitäten Punkte sammeln. Diese werden am Jahresende in einen Barbetrag umgerechnet und ausgezahlt. Das erste Fazit fällt positiv aus. Die Vergabe der Punkte ist gestaffelt: Für jeden Einsatz und jeden Dienst erhält der Teilnehmer einen Punkt, eine höhere Punktzahl gibt es etwa für Groß- und Nachteinsätze. Besonders beurteilt wird beispielsweise, wenn die Freiwilligen ein Sportabzeichen ablegen. Auch Aktionen, die zur „Förderung der Kameradschaft“ beitragen, wie die Betreuertätigkeit bei der Jugendfeuerwehr, werden gesondert mit Punkten honoriert. Am Ende eines Jahres werden die gesammelten Punkte dann in Geld ausgezahlt. Die Stadt Wetter (Ruhr) hatte dafür Geld in den städtischen Haushalt eingestellt. In dem Artikel in der Feuerwehrzeitung heißt es dazu: „Dadurch wird aber niemand reich, es soll ein zusätzlicher Dank und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit sein. Wir unterstützen unsere aktiven Mitglieder und machen das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr noch attraktiver“, so Ralf Tonetti, Wehrführer der dortigen freiwilligen Feuerwehr. CDU und FDP wollen zunächst die Umsetzbarkeit für Bürstadt prüfen und dazu eine Stellungnahme der Feuerwehr einholen, so die Mitteilung der Koalitionäre.

Aba 06/2017

Bobstadts Entwicklungsprojekte mit dem Rad erkundet

CDU vor Ort:

Zur „mobilen Fraktionssitzung“ trafen sich die Christdemokraten aus Bürstadt und Bobstadt am vergangenen Montag bei sommerlichem Wetter mit dem Fahrrad. „Statt im Sitzungszimmer zu tagen gehen wir häufig vor Ort, um die Projekte ganz konkret in Augenschein zu nehmen“, erläutert CDU-Parteichef Alexander Bauer die Aktion.

Unter der fachkundigen Leitung des Bauausschussvorsitzenden und CDU-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Eberle machten sich die Pedalritter, darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf und Bobstadts Ehrenbürger Rudi Pumm, auf den Weg zu aktuellen Entwicklungsprojekten in Bürstadt‘s nördlichem Ortsteil.

Die erste Visite galt dem Messplatz in der Ortsmitte. „Hier soll eine Teilbebauung mit seniorengerechten Wohnungen erfolgen“, erläuterte Ursula Cornelius, CDU-Sprecherin im Ortsbeirat, das Investorenprojekt. Sie ging dabei auch auf die im Bebauungsplan festgelegten Höhen- und Abstandsflächen ein, die von einigen Anwohnern kritisch gesehen werden. „Das Projekt wertet Bobstadt auf und fügt sich von seinen Größenverhältnissen in die Umgebung ein“, so Cornelius.

Bei dem zweiten Stopp am Kriegerdenkmal wurde darauf hingewiesen, dass mittlerweile ein Beschluss zur Sanierung und Ausweitung mit den Namen der Gefallenen des 2. Weltkrieges vorliegt. Ewald Stumpf bat den mitradelnden Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU) darum, sich in Wiesbaden nach Zuschussmöglichkeiten zu erkundigen, was dieser gerne zusicherte.

Ein weiterer Blick ging am Ortsrand auf mögliche Neubaugebiete, denn die CDU will „die Wohngebietsentwicklung für junge Familien konkret vorantreiben“, so Jürgen Eberle, der hierzu einen konkreten Antrag für die Stadtverordnetenversammlung ankündigte.

Natürlich ging der Blick der Christdemokraten auch auf die in Bobstadt erforderlichen Straßen- und Gehwegsanierungen mit besserer Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und nach einem kurzen Blick in die Naturoase Chaussee-Allee war die letzte Station der politischen Radtour erreicht: die Sporthalle. Hier wurden die Planungen zur Sanierung des Foyers, der kreiseigenen Sporthalle und der Sanitäranlagen in der Sporthalle erläutert und diskutiert.

Schließlich fand für die mittlerweile durstig und hungrig gewordenen Christdemokraten der gesellige Abschluss der informativen Radrundfahrt auf der Terrasse des Vereinsheims der TG Bobstadt statt.

Aba 06/2017

Busverbindung nach Lampertheim gefordert

CDU und FDP greifen Anregungen aus Bürgersprechstunde auf

Der Bahnhof in Bürstadt ist noch nicht barrierefrei umgebaut. Durch den Wegfall der Busverbindung zwischen Bürstadt und Lampertheim ist für mobilitätseingeschränkte (ältere) Menschen die Fahrt in die Nachbarschaft – etwa zu einem Facharztbesuch – nicht mehr ohne unzumutbare größere Umstände möglich.

In der jüngsten Bürgersprechstunde am dem Wochenmarkt haben zahlreiche Gesprächspartner diesen Zustand bemängelt. Darüber hinaus haben CDU und FDP im ihrem Koalitionsvertrag unter anderem auch „eine Weiterführung des Stadtbusses und der Vernetzung mit ÖPNV“ und das Engagement für „attraktive ÖPNV-Fahrpläne in die Region“ vereinbart.

Jetzt stellen die Koalitionäre einen Antrag und fordern, dass die Stadt Bürstadt gegenüber dem ÖPNV-Anbieter die Einrichtung einer Busverbindung zwischen Bürstadt nach Lampertheim einfordert. „Wir brauchen eine Zwischenlösung bis der Bahnhof barrierefrei mit Aufzug umgebaut ist“, so CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle und sein FDP-Kollege Burkhard Vetter. Dementsprechend soll auch eine bedarfsgerechte  Zwischenlösung geprüft werden, so die Mitteilung über die gemeinsame Initiative.  

Aba 05/2017

Anregungen werden aufgegriffen

Bürgersprechstunde mit der CDU wird fortgesetzt

„Die Bürgersprechstunde wird fortgesetzt“, so Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) als Fazit seiner zweistündigen Sprechstunde auf dem Wochenmarkt in Bürstadt. „Die Resonanz war durchweg positiv und ich möchte das Gesprächsangebot gerne auch in Lampertheim auf dem Schillerplatz oder in der Ortsmitte von Biblis oder Einhausen fortsetzen. Anregungen kamen in den Gesprächen unter dem Dach der  Markthalle zur Kinderbetreuung, zur Verbesserung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) und zur Ganztagsschule. Durch die Unterstützung der örtlichen CDU konnte die lokalen Themen unmittelbar aufgegriffen werden. So wollen die Christdemokraten die vor allem von Senioren vorgebrachten Vorschläge zur Einrichtung einer Busverbindung nach Lampertheim oder die Anpassung der Fahrzeiten des Stadtbusses (Samstag-Vormittag) zur Prüfung an die Stadtverwaltung und die zuständigen Gremien weiterleiten. CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle will auch die Idee einer Mutter weiterleiten, dass künftig ein Ansprechpartner der Elternbeiräte der Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtgebiet mit Sitz und Stimme im Kinderbereuungsbeirat der Stadt Bürstadt mitwirken können. Nach der Sommerpause will auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister die Möglichkeit einer Sprechstunde in der Innenstadt nutzen, so die Mitteilung des Abgeordneten.

Aba 05/2017

Digitaler Stadtrundgang angeregt

CDU und FDP wollen historische Stätten in digitalen Stadtplan integrieren

CDU und FDP haben in ihrer Koalitionsvereinbarung die Schaffung eines „Digitalen Museums“ und die Weiterentwicklung des historischen Stadtrundgangs angeregt. Jetzt wollen die Koalitionäre diesem Ziel einen Schritt näher kommen. Die Stadt Bürstadt hat im Rahmen des Stadtjubiläums einen digitalen Stadtplan entwickelt, der um touristische und historische Elemente unsrer Stadtgeschichte erweitert werde soll. „Wir können so schrittweise unsere Sehenswürdigkeiten und andere interessante Angebote besser bekannt und zugänglich machen“, so Jürgen Eberle (CDU) und Burkhard Vetter (FDP) zur Begründung der gemeinsamen Initiative. Beide betonen: „Wir haben so manches Kleinod, was wir in diesen digitalen Stadtplan integrieren können.“ So beheimatet etwa der Bürgerhauspark einen sehr ungewöhnlichen Garten:  Der Geo- Naturpark Bergstraße Odenwald , der geologische Zeiträume in anschaulicher Weise erlebbar macht. Ausweiten könne man den Stadtplan auch schittweise mit Informationen zu Spiel- und Freizeitplätzen, zu Geschäfts- und Gewerbetreibenden, mit Angaben zu Bushaltestellen und Abfahrtszeiten oder etwa zur nächsten Hundetoilettenstation. n einem ersten Schritt solle jetzt auf Antrag der Koalition der digitale Stadtplan um tourstische und und stadthistorische Informationen erweitert werden, so die Mitteilung.

Aba 05/2017

Knotenpunkte für Radfahrer optimieren

Die CDU möchte die Qualität der Radwege in Bürstadt verbessern. „In den meisten Fällen lässt sich das Radwegenetz in der Kernstadt und den Stadtteilen mit relativ einfachen Maßnahmen optimieren“, so CDU-Parteivorsitzender Alexander Bauer bei der Vorstellung von Vorschlägen mit künftigen Verbesserungen. Bürstadts Christdemokraten hatten im März im Rahmen einer „Mobilen Fraktionssitzung“ markante Stellen selbst mit dem Drahtesel abgefahren. Die Vor-Ort-Ideen und Verbesserungsvorschläge wurden dann auf der Homepage und Facebook-Seite der CDU Bürstadt präsentiert. Hier konnten dann weitere Anregungen eingebracht werden. Jetzt steht ein Gesamtplan, der in den städtischen Gremien eingebracht werden soll. „Unser innerstädtisches Radwegenetz weist einige Lücken auf. Auch die überörtliche Radwegverbindungen nach Worms, Lampertheim, Lorsch und Bibis sollen besser markiert werden “, so CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle. Konkret könnte in Riedrode die Anbindung an neuen Radweg Richtung Lorsch und in Bobstadt die Radwegemarkierung entlang der Mannheimer Straße und Bergstraße an die überörtliche Radwege optimiert werden. Außerdem regt die CDU einen Angebotsstreifen für Radfahrer entlang der Mittelriedstraße zur Anbindung an den Radweg Richtung Worms, eine neue Markierung als  Angebotsstreifen entlang der Alten B47 Richtung Worms ab Siegfriedbrücke und die Erneuerung der Markierung am Radweg Alte B44 nach Lampertheim (ab Boxer Club) an.

Der Optimierungsvorschlag der CDU geht von fünf Knotenpunkten aus, die speziell aus Sicht von Radfahrern in den Blick genommen werden sollen. „Dazu zählt neben der Innenstadt, dem Bahnhof, dem Bürgerhaus/Rathaus mit der alla-hopp!-Anlage auch das Schwimmbad mit Sportpark und schließlich die Anbindung des Neubaugebiets Sonneneck mit dem angrenzenden Naherholungsgebiet Riedforsten“, erläutert Alexander Bauer die zenralen Eckpunkte. Nicht überall können sich die Radfahrer auf ausgewiesenen Radverkehrsanlagen bewegen. Deshalb soll es auch in Bürstadt einen typischen Mix aus benutzungspflichtigen Radwegen, Angebots- bzw. Schutzstreifen oder für Radfahrer freigegebenen Gehwegen oder Wirtschaftswegen geben.

Für die bessere mobile Erreichbarkeit der fünf Knotenpunkte werden konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Der erste Vorschlag betrifft eine Radwegemarkierung von Viadukt Gartenstraße bis Ecke Geschwister-Scholl-Straße mit der Fortführung des Radwegs als Angebotsstreifen bis Ecke Krieglachring und der Markierung eines Schutz- bzw. Angebotsstreifen im Röschen Richtung Radweg Hassellachbrücke. In einem zweiten Bereich soll die Beschilderung eines Radweges in der Rudolf-Virchow-Straße in Richung Boxheimerhof erfolgen. Dazu eine Markierung für Radfahrer im St. Hildegard-Weg zur Anbindung Radweg am Boxheimerhof. Als drittes Maßnahmenpaket geht es der Union um die Markierung einer Radwegquerung als Anbindung des Radweges in der Wasserwerkstraße Richtung Waldparkplatz in Höhe Breslauer Straße. Vorgeschlagen wird außerdem ein Markierung für Radfahrer auf de Gehweg an Grünanlage Ostseite in Richtung Wasserwerkbrücke bis Kreuzung Berliner Straße. Ferner sei eine Querung zu Radweg am Wald Richtung Wasserwerk bei der Ausfahrt Wittelsheimer-Allee erforderlich und ein Querung Ende des Radweges am Wald Richtung Wasserwerk an Radweg zum Boxheimer Hof (Vor Einmündung zum Waldparkplatz). Schließlich soll auch die Markierung eine Radweges in Richtung Schwimmbad/Sportpark  (z. B. Zufahrt zur Eintracht und Ausfahrt Parkplatz TV Anlage), sowie die Absenkung von Bordsteinen an der Ostseite Wasserwerkstraße geprüft werden, damit Kinder den Gehweg als Radweg nutzen können. In einem fünften Punkt wünscht sich die CDU eine Durchgängige Markierung der Radwege auf der Südseite der Nibelungenstraße, die Anbindung der Radwegverbindung Nibelungenstraße Nordseite an Radweg Forsthausstraße (Anbindung Netto) und die Markierung eines Angebotsstreifen in der Forsthaustraße Ostseite zur Anbindung des Radweges nach Riedrode (Ecke Kapelle Forsthausstraße). In der westlichen Gartenstraße soll der Radweg als Angebotstreifen Richtung Westen bis Anbindung an Ecke Bonifatiusstraße (Anbindung Kreisel Lampertheimer Straße) fortgeführt werden. In der Rathausstraße soll es von Ecke Nibelungenstraße bis zum Eingang der „alla hopp!“-Anlage eine Markierung für Radfahrer geben. Für die Innenstadt werden ein Radweg auf der Nordseite Wilhelminenstraße, ein Angebotsstreifen bei der anstehenden Sanierung verkehrsberuhigter Bereich Nibelungentraße und eine  Anbindung an den Radweg in der Gartenstraße durch einen Angebotsstreifen in der Marktstraße vorgeschlagen. Im Bahnhofsbereich werden  Radmarkierungen auf der Ostseite der Dammstraße von Nibelungenstraße Richtung Bahnhof und Angebotsstreifen auf der Westseite der Vinzenzstraße von Bahnhof Richtung Nibelungenstraße vorgeschlagen. Schließlich soll ein Angebotsstreifen beim Neuausbau der Bahnhofsallee auf der Nordseite Bahnhof Richtung Mainstraße mit Anbindung an dortigen Radweg bedacht werden. Letzendlich will die CDU die Radwegeanbindung des EKZ Nord in den Blick nehmen und auch eine Verbindung des Radweges inmitten EKZ Nord über „Trampelpfad“ Richtung Radweg nach Bobstadt anregen.

Noch vor der Sommerpause sollen die von der CDU eingebrachten Überlegungen verwaltungsintern geprüft werden, um sie gegebenenfalls im Konzept zu berücksichtigen. Anschließend sollen die Vorschläge für ein Radwegekonzept auch mit den Verkehrsexperten diskutiert und schließlich auch schrittweise angegangen werden. „Dafür wollen wir für den Haushalt 2018 zusätzliche Finanzmittel beantragen“, so Jürgen Eberle in der CDU-Mitteilung.

Aba 04/2017

Etat-Sanierung macht Fortschritte

CDU erörtert Haushaltsgenehmigung

Die Sanierung des städtischen Etats macht Fortschritte. Schneller als vor Jahren gedacht, erläutert CDU-Parteivorsitzender Alexander Bauer wichtige Etappen der Haushaltskonsolidierung. Anfang März 2017 kam eine gute Nachricht vom Kreis Bergstraße als Aufsichtsbehörde. Die Stadt Bürstadt hat die Genehmigung zur Haushaltssatzung erhalten. „Damit wird die Inanspruchnahme von Krediten in Höhe von 1,8 Millionen Euro für anstehende Investitionen genehmigt“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Eberle. Gelobt wurde in dem Schreiben, dass der Haushaltsplan 2017 erstmals seit Einführung der Doppik einen Überschuss im ordentlichen Ergebnis von rund 671.000 ausweist. Gleichwohl ergebe sich aus dem 2015 geprüften Jahresabschlüuss ein Gesamtfehlbetrag, der auf rund 11 Millionen aufgelaufen sei. Insofern seien künftige Überschüsse für den Abbau der Altfehlbeträge zu verwenden.

„Bürstadt ist nicht auf Rosen gebettet und muss künftig die relativ hohe Pro-Kopf-Verschuldung von 1.300 Euro pro Einwohner nachhaltig reduzieren“, so Eberle und verweist darauf, dass die politischen Entscheidungen der Vergangenheit mit dazu beigetragen hätten, „dass die Sicherstellung der finanziellen Leistungsfähigkeit künftig wieder möglich erscheint“. Dazu müssten aber, so die Kommalaufsicht, die Gebührenhaushalte insgesamt im Blick bleiben und bei den Kindertagesstätten das Ziel den Deckungsrades durch Elterngebühren auf 20 Prozent hinzuführen, auch umgesetzt werden. Positiv wird vom Kreis festgestellt, dass der Überschuss aus laufender Verwaltungstätigkeit von rund 1,15 Millionen die Finanzierung der Tilgungsleistungen sicherstellt. Gleiches gilt für die erneute Reduzierung des Höchstbetrages der Kassenkredite auf nunmehr 8,5 Millionen Euro, der 2015 noch 11 Millionen betrug.

Bei der Haushaltskonsolidierung komme auch das anhaltend niedrige Zinsniveau der Stadt zugute. „Wir sind finanzpolitisch derzeit in einem Glücksfenster “, stellt Christdemokrat Alexander Bauer fest. Er bezieht sich auf Prognosen von Wirtschaftsexperten, dass diese Niedrigzings-Phase bis 2019 anhalten werde. Damit erleichtere sich die Umsetzung der für 2018 bis 2020 kalkulierten Haushaltsüberschüsse von jährlich 500.000 Euro.
Trotz aller Unwägbarkeiten – Konjunkturentwicklung, Finanzausgleich, Schlüsselzuweisungen und Kreisumlage – bleibe nachhaltige Haushaltspolitik oberstes Ziel, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu gewährleisten. „Nur dann haben wir auch Gestaltungsspielraum“, so die CDU Bürstadt in ihrer Mitteilung.

Aba 03/2017

Verlässlicher Kommunalpolitiker mit Herz und Profil

Walter Wiedemann ist seit 40 Jahren kommunalpolitisch aktiv

Der 20. März 1977 war ein besonderer Tag für den damals 24-jährigen Walter Wiedemann. An diesem Sonntag war Kommunalwahl in Hessen und der junge Christdemokrat wurde erstmalig in die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bürstadt gewählt. „Das war der Beginn für einen beindruckenden kommunalpolitischen Werdegang und für ein besonderes ehrenamtliches Engagement“, was die CDU Bürstadt ausdrücklich würdigen möchte, so Parteivorsitzender Alexander Bauer. „Walter Wiedmann ist seit 1972 Mitglied in unserer Partei und ein prägendes Gesicht der CDU Bürstadt. Auf den Tag genau ist er 40 Jahre kommunalpolitisch tätig. Von 1977 bis 1985 als Stadtverordneter, seit 1985 ist er Mitglied des Magistrats und das Amt des ehrenamtlichen Ersten Stadtrats übt seit mehr als 20 Jahren aus“, formuliert Bauer in seiner Glückwunschrede. Wiedemann setze damit die Tradition zweier Vorbilder fort, die das Amt in der Vergangenheit ebenfalls ehrenamtlich und über viele Jahre ausübten: Josef Gärtner in den sechziger und Karl-Heinz Koch in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. „Lieber Walter, du hast eine beeindruckende politische Vita und dein ehrenamtlicher Einsatz für unsere Heimatstadt ist vorbildlich. Du darfst für Dich in Anspruch nehmen der Erste Stadtrat zu sein, der am längsten in diesem Amt tätig war“, sagte Bauer.

Wiedemann engagiert sich auch kirchlich. Von 1991 bis 2007 war er Mitglied im Pfarrgemeinderat von Sankt Peter. Als dritte Säule von Wiedemanns ehrenamtlicher Tätigkeit erwähnte Bauer die Arbeit im Vorstand des Turnvereins Bürstadt und hier insbesondere in der Handballabteilung. Wiedemann, der 1971 zunächst der Jungen Union beitrat und seit 1987 Mitglied im Vorstand des Stadtverbandes ist, ist auch in der Kreispolitik aktiv. Seit 1998 ist er Schatzmeister des CDU-Kreisverbands Bergstraße.

Der Geehrte selbst bedankte sich bei seinen Parteifreunden für die gelungene Überraschung und dankte vor allem seiner Familie und seinem früheren Arbeitgeber der Volksbank Darmstadt-Südhessen, die für sein kommunalpolitisches Engagement stets Verständnis gezeigte haben. „Bürstadt hat sich in den letzten Jahrzehnten auffallend positiv entwickelt. Wir sind eine liebenswerte Kleinstadt mit Herz und ich bin dankbar, dass ich daran etwas mitwirken konnte“, so Walter Wiedemann.

Aba 03/2017

CDU-Radtour

Verknüpfung von Radwegen und bessere Markierungen angeregt

Bei idealem frühlingshaftem Radahrwetter trafen sich Bürstadts Christdemokraten zu einem Selbstversuch mit dem Drahtesel. Angefahren wurden neuralgische Punkte im innerstädtischen Radwegnetz, um dabei auch den Blick für Verbesserungen zu schärfen.

„Die CDU-Fraktion verschafft sich „neue Eindrücke, die auch die politische Arbeit der nächsten Monate bereichern soll“, so CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle und erläutert zu Beginn der Tour die Hintergründe der Aktion. Im Dezember haben CDU und FDP in einem gemeinsamen Antrag gut ein Dutzend Verbesserungen für das Radwegenetz vorgeschlagen. „Dabei geht es um bessere Markierungen, neue Radfahrerstreifen und andere Maßnahmen für mehr Sicherheit für Radfahrer in unserer Stadt“, erläutert Eberle. Jetzt sollen weitere Ideen aus Sicht von Radfahrern gesammelt werden, die dann in eine Gesamtplanung einfließen können. Als Knotenpunkte, die in einem künftigen Radwegenetz besonders zu berücksichtigen sind, hat die CDU neben dem Marktplatz in der Innenstadt und dem Bahnhof auch das Bürgerhaus mit alla-hopp-Anlage und das Schwimmbad ausgemacht.

Konkrete Vorstellungen für einen neuen Radweg gibt es bereits für die Nordseite in der Nibelungenstraße. Nach Vorstellungen der CDU soll diese Strecke dann über die Markt-und Schulstraße an die Gartenstraße angebunden werden. Ein weiter konkreter Vorschlag ist die Weiterführung des Radweges über die Graf-von-Stauffenberg-Straße über den Krieglachring. Ein weiter Verbesserungsvorschlag betraf die bessere Anbindung des Neubaugebietes Sonneneck. „Hier fehlt schlicht die Markierung und entsprechende Beschilderung“, waren sich die Teilnehmer schnell einig. Ebenso darin, dass vor allem auch die Anbindung aus dem Sonneneck auf den Radweg entlang der Wasserwerkstraße besser abgesichert werden müsse. Hier wurde ein Zebrastreifen oder eine optisch aufgepflasterte Querungshilfe angeregt. Auch auf der Zuwegung zum Schwimmbad können die Belange der Radfahrer besser berücksichtig werden, wenn es etwa um die Absenkung von Bordsteinen oder besseren Radfahrmarkierungen geht. Diese und weitere Ideen können auf der Facebook-Seite der CDU Bürstadt diskutiert und mit weiteren Vorschlägen ergänzt werden.

„Das innerstädtische Radwegenetz soll in den nächsten Jahren auf der Grundlage der aktuellen Verkehrsrahmenplanung schrittweise verbessert werden. Dazu zählen auch die Radwegeverbindungen von Bürstadt ins benachbarte Umland, wie die etwa die jetzt beschlossene Neubaustrecke über Riedrode nach Lorsch“, bekräftigt CDU-Vorsitzender Alexander Bauer das Anliegen der Christdemokraten das Thema Radfahrern in und um Bürstadt schrittweise zu verbessern. Im Blick sind auch Verbesserungen für die Radwegeanbindung nach Lampertheim oder nach Worms. Dafür wolle man in den kommenden Haushaltsjahren auch mehr finanzielle Mittel bereitstellen, so die CDU in ihrer Mitteilung.

Aba 03/2017

Ideen sammeln und Gespräche suchen

CDU lädt ein zur Radtour durch die Stadt

Statt im Sitzungszimmer zu tagen ist die CDU-Fraktion „mobil“ und verschafft sich „neue Eindrücke, die auch die politische Arbeit der nächsten Monate bereichern soll“, so CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle zur geplanten Radtour der Christdemokraten. Hintergrund der Aktion sind die Verbesserungsvorschläge von CDU und FDP zum Radwegenetz in Bürstadt. „Wir haben einige Vorschläge für bessere Markierungen, neue Radfahrerstreifen und andere Maßnahmen für mehr Sicherheit für Radfahrer in unserer Stadt erarbeitet“, erläutert Eberle und hofft auf weitere Ideen aus Sicht von Radfahrern, die dann in eine Gesamtplanung einfließen könnten.

Die bisherigen Ideen von CDU und FDP regen Überprüfung und Umsetzung folgender Maßnahmen an:

  1. Markierung eines Radweges/Schutzstreifen in der Wilhelminenstraße (Nordseite)
  2. Fortführung der Radwegemarkierung/eines Schutzstreifen von der Gartenstraße in Richtung Krieglachring
  3. Fortführung der Radwegemarkierung/Schutzstreifens von Forsthaustraße in Richtung Nibelungenstraße (Nordseite)
  4. Erneuerung der Radwegemarkierung in der Nibelungenstraße ab Beethovenplatz in Richtung Riedrode (Südseite)
  5. Prüfung einer Radwegemarkierung/eines Schutzstreifens in der Obersch.-Schremser-Str. (Nord und Südseite)
  6. Beschilderung der Radwegeverbindung an der Rudolf-Virchov-Str. in Richtung Sonneneck (Magistratstunnel)
  7. Markierung der Anbindung/der Querung der Radweges entlang der Wasserwerkstraße im Bereich des Waldparkplatzes in Richtung Boxheimer Hof
  8. Errichtung eine Querungshilfe für Radfahrer Einmündung Wittelsheimer- Allee/Wasserwerkstraße zum dortigen Radweg
  9. Markierung der Fortführung des Radweges Wasserwerkstraße Anbindung an Berliner-Straße (Westseite)
  10. Errichtung einer Übergangshilfe vom Ende der Wittelsheimer-Allee zum Radweg östliches Sonneneck in Richtung Magistratstunnel
  11. Prüfung einer Radwegemarkierung/eines Schutzstreifen in der Frankensteinstraße in Bobstadt

„Das innerstädtische Radwegenetz soll in den nächsten Jahren auf der Grundlage der aktuellen Verkehrsrahmenplanung schrittweise verbessert werden. Dazu zählen auch die Radwegeverbindungen von Bürstadt ins benachbarte Umland, wie die etwa die jetzt beschlossene Neubaustrecke nach Lorsch“, bekräftigt CDU-Vorsitzender Alexander Bauer das Anliegen der Christdemokraten das Thema Radfahrern in und um Bürstadt stärker zu akzentuieren. Treffpunkt für interessierte Pedalritter ist Samstag, der 11. März 2017, um 15 Uhr am Historischen Rathaus in der Stadtmitte.

Aba 03/2017