CDU präsentiert ihre „AGENDA 2030“

10 ZIELE FÜR MEHR UMWELT- UND KLIMASCHUTZ IN DER STADTENTWICKLUNG

Nach christlichem Verständnis sind Mensch, Natur und Umwelt Schöpfung Got¬tes. Sie zu bewah¬ren, ist unser Auftrag. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil christlich-demokrati¬scher Politik: Wir wollen unseren Nachkommen eine Welt hinterlassen, die auch morgen noch le¬benswert ist. Ein zukunftsorien¬tierter Umwelt- und Klimaschutz schafft Chancen für neue Arbeits¬plätze.

Konsequenter Klimaschutz, soziale Akzeptanz und wirtschaftliche Entwicklung gehören für uns untrennbar zusammen. Deshalb müssen wir auch die Wettbe-werbsfähigkeit von Industrie und Mittelstand bei allem im Blick haben, mit In¬novationen stärken und so Arbeitsplätze zukunftsfest sichern. Das ist unser Ver¬ständnis von Nachhaltigkeit im umfassenden Sinn: Wir müssen Umwelt, Wirt¬schaft und Soziales zusammenbringen.

Für die CDU hat die Wohn- und Lebensqualität der Menschen einen hohen Stellenwert. Ausrei¬chender und bezahlbarer Wohnraum ist dafür unerlässlich und ein wichtiges Ziel unserer Politik. Zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort gehört eine funktionierende Infrastruktur. Bessere Nutzung, bedarfsgerechter Ausbau und die intelligente Ausgestaltung der Verkehrswege sind eine entscheidende Voraussetzung für mehr Lebensqualität. Ebenso wichtig für eine gesunde Stadtentwicklung sind lebendiges Handwerk, gesunder Mittelstand und eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Als Volkspartei der Mitte wollen wir die Zukunft gemeinsam gestalten. Deshalb führen wir die aktuelle Debatte über Klima und Stabilität unserer Ökosysteme konstruktiv und engagiert. Wir wissen, dass wir die ge¬samte Gesellschaft für diesen Wandel und damit einen na¬tionalen Klimakonsens brauchen – über die Grenzen der Parteien und der gesellschaftlichen Grup¬pen hinweg.

Dazu informieren wir die Bürgerinnen und Bürger in einem konstruktiven Dialog über die in dem vorliegenden Grundsatzpapier eingebrachten und ggf. im gesellschaftlichen und politischen Diskurs weiterentwickelten Vor¬schläge für eine gesunde und generationengerechte Stadtentwicklung.

Unter dem Motto „Bürstadt2030. Miteinander. Füreinander“ streben wir eine breite Unterstützung und Akzeptanz auf dem Weg zur umweltschonenden und gesundheitsför¬dernden Kommune an und freuen uns auf eine konstruktiven Dialog.

Aba 08/2019

Mit dem Frischling auf dem Rhein

Radtour der CDU Bürstadt ging ins Naturschutzgebiet Biedensand

Eine fröhliche und zugleich informative Fährfahrt erlebten Bürstadts Christdemokraten mit dem „Frischling“ auf Alt- und Neurhein von Lampertheim bis Worms. Kapitän Werner Reuters und seine Gattin versorgten die Gäste mit kühlen Getränken und allerlei Wissenswertem zur Fährfahrt und den Besonderheiten des Gewässers.

„Man muss für Gutes nicht in die Ferne schweifen“, wertschätzte CDU-Parteivorsitzender Alexander Bauer das „Lampertheimer Kleinod vor den Toren Bürstadts“. Der Landtagsabgeordnete war mit weiteren knapp 20 Interessierten ebenfalls bei der Radtour zum Biedensand mit an Bord.

Das Gebiet wurde 1975 als eines der ersten Naturschutzgebiete in Hessen ausgewiesen und stellt das drittgrößte Naturschutzgebiet Hessens dar. Es besteht aus zwei Teilbereichen, der Halbinsel „Biedensand“ und der angrenzenden „Bonnaue“. Auenwälder und -wiesen sowie Alleen mit Obstbäumen, Pyramidenpappeln und Stieleichen prägen das Landschaftsbild des Naturschutzgebietes und bieten vielen vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten wie beispielsweise seltenen Brut- und Rastvögeln einen Schutzraum.

„Eine maritime Perspektive auf eine herrliche Landschaft“, befand auch Lene Keiber von der Junge Union Ried, welche die Organisation der Radtour übernommen hatte. Ein gemeinsames Mittagessen im nahen Restaurant rundeten den gelungen Ausflug ab, befanden die aus der Nachbarschaft angereisten Altrheintouristen.

Aba 08/2019