Nibelungenstraße muss Geschäftsstraße bleiben

CDU unterstützt Planungen mit mehr Stellplätzen und will Radwegenetz forcieren

Für die anstehenden Beratungen zur Umgestaltung der verkehrsberuhigten Nibelungenstraße hat sich die CDU positioniert. „Wir wollen die Fahrradfreundlichkeit in Bürstadt verbessern“, bekennt sich CDU-Vorsitzender Alexander Bauer zu den grundsätzlichen Überlegungen, diese Straße schrittweise zu einer bis an die Ecke Forsthaustraße durchgängigen Fahrradstraße umzubauen und betont: „Eine solche Straße ist wie bisher für alle Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h offen. Das Besondere ist lediglich, dass ausdrücklich das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern erlaubt ist und Kraftfahrer gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit verringern müssen, um eine Behinderung oder Gefährdung von Radfahrern zu vermeiden.“

Nach Vorlage des von CDU und FDP beschlossenen Radwegekonzeptes für die Gesamtstadt, werden sicher weitere echte Radwege, Angebotstreifen und auch Fahrradstraßen entstehen. Dabei soll nach Vorstellung der Christdemokraten insbesondere die Innenstadt, die Alla-Hopp-Anlage, das Schwimmbad, der neue Sport- und Bildungscampus und der Bahnhof in ein Radwegenetz eingebunden werden. Den Anfang soll 2019 das Teilstück zwischen Main- und Markstraße machen, das aufgrund des beschädigten Straßenbelags schon länger als sanierungsbedürftig gilt. Mittlerweile gibt es konkrete Ausbauvarianten, die in unterschiedlichen Sitzungen den Anwohnern und der interessierten Bürgerschaft vorgestellt wurde. Bauer, der die CDU-Fraktion in der Lokalen Partnerschaft (LoPa) vertritt, stellt aber auch klar: „Für die CDU muss die Nibelungenstraße auch Einkaufsstraße bleiben und dazu gehören auch ausreichend Parkplätze.“ Insofern seien hier Kompromisse erforderlich, um Geschäftsbetreibern, deren Anliefer- und Kundenverkehre, aber auch den Anliegen der Anwohner, Mietern und Kunden Rechnung getragen werden muss. Dazu kommt, dass die Nibelungenstraße auch eine wichtige innerstädtische Durchgangsstraße ist. „Damit man in der Stadtmitte auch noch einkaufen kann, muss es auch Kundenparkplätze geben, die immerhin auch noch kostenfrei sind“, betont Bauer die Parkescheibautomatenfreie Bürstädter Innenstadt. Insofern unterstützen die Christdemokraten die überarbeiteten Planungen, den kürzlich neu geschaffene Parkplatz hinter der Volksbank künftig auch von der Nibelungenstraße anfahrbar zu machen. Für eine neue Parkplatzzufahrt müsste ein bereits im städtische Besitz befindliches Haus weichen. „Eine neue Zufahrt schafft auch weiteren Parkraum in zentraler Lage und bietet Kunden kurze Laufwege zu den Geschäften“, findet Bauer. Bei dieser Umsetzung könnten zu den bisherigen acht Parkbuchten vier zusätzliche Stellplätze im Zentrum geschaffen werden. Für spezielle Bedürfnisse der ansässigen Geschäfte soll mit der auf die Südseite verlegte Ausweisung einer Ladezone eine praktikable Lösung insbesondere für die ansässige Metzgerei und den benachbarten Blumenladen gefunden werden. Unterstützung durch die CDU erhalten auch die Planungen, den öffentlichen Platz rund um das Historische Rathaus aufzuwerten und von der Straßenseite entfernt einen neuen Außenbereich für die dortige Gastronomie zu schaffen. „Wir wollen eine attraktive Stadtmitte, die vom Historischen Rathaus über den neuen Marktplatz bis zum jetzt umgestalteten Bahnhof reicht“, so die Mitteilung der Christdemokraten.

Aba 01/2019

Unterstützung der TG Bobstadt ist unstrittig

Die CDU unterstütz die Änderung der Modalitäten zur Eintragung einer Grundschuld, damit die TG Bobstadt den Umbau ihres Vereinsheimes fortsetzen kann. Mit diesem Beschluss wird dem Verein ermöglicht, die 110.000,- Euro an Mehrkosten durch einen Anschlusskredit zu finanzieren.

Die städtischen Gremien hatten bereits im Magistrat und im vorbereitenden Haupt- und Finanzausschuss übereinstimmende ihre Bereitschaft signalisiert, die Zustimmung zum Eintrag einer weiteren Grundschuld in Höhe von 110.000 Euro auf das Erbbaugrundstück in der Gemarkung Bobstadt zu erteilen.

Die CDU befürwortet auch eine Überarbeitung der Vereinsförderrichtlinien der Stadt Bürstadt, um von diesem Einzelfall hergeleitet, eine grundsätzlich praktikable Lösung für künftige Grundschulbestellungen zu finden.

Dass die CDU insbesondere die Vereine unterstützt, die eigenes Eigentum schaffen, unterhalten und pflegen, lässt sich auch anhand der aktuellen Beantragung von CDU und FDP für einen finanziellen Ausgleich für die Vereine, die als Eigentümer künftig jährlich zu wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen herangezogen werden.

Dass das erfolgreiche Vereinsengagement der TG Bobstadt anerkannt wird, lässt sich auch daran bemessen, dass durch die Vermittlung des Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU) die Jazz- und Modern Dance Formation der TG für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2017 und 2018 eine finanzielle Förderung durch das Hessische Innenministerium erhalten hat.

Wir freuen uns auf ein modernes Vereins- und Sportgelände in Bobstadt und auf ein für den Stadtteil Bobstadt wichtiges Angebot einer Vereinsgaststätte. Wer die Baustelle und die zahlreich anfallenden Arbeiten an dem neuen Vereinsheim kennt, der muss sich auch bei dem großen ehrenamtlichen Engagement der TG-Vereinsmitglieder bedanken.

Bedauerlicherweise konnte die für die Vereinsführung auch persönlich bedeutsame städtische Zustimmung zur Ausweitung der Grundschuld nicht wie geplant in der Dezember Sitzung erfolgen, da aufgrund der langen Sitzungsdauer nicht alle Tageordnungspunkte beraten werden konnten. Wir sind der Auffassung, dass die Behandlung aller vorgesehenen Punkte bei einer besseren Rededisziplin und einer strikten Anwendung der Geschäftsordnung, insbesondere bei Zweitrednern, durchaus in dem vorgesehenen Zeitrahmen hätte erfolgen können. Aber auch die einberufene Zusatzsitzung am 3.1.2019 belegt ein im Bedarfsfall flexibles und der Sache dienliches Agieren der politischen Akteure.

Aba 01/2019

Aufbruchstimmung beim Neujahrskaffe der CDU

Beim diesjährigen Neujahrskaffe der CDU Bürstadt im Back- und Brauhaus Drayß konnte CDU-Vorsitzender Alexander Bauer zahlreiche Parteifreunde begrüßen. Besonders freute es sich über die Aufbruchstimmung in der Union und über die Anwesenheit von zwei Neulingen, die erst seit Jahresbeginn bei den Christdemokraten dabei sind und mitgestalten wollen. In seinem Rück- und Ausblick warb der Parteichef um Unterstützung beim bevorstehenden Bürgermeisterwahlkampf. „Wer mit offenen Auge durch die Stadt geht, der sieht, was in Bürstadt angepackt wurde“, verwies Bauer unter anderem auf die Umgestaltung der Innenstadt, das neue Bahnhofsareal und die fertigen Planungen zum Sportcampus, die in diesem Jahr angegangen werden sollen. Bürstadt sei mit mittlerweile über 17.000 Einwohnern eine attraktive Wachstumskommune und deshalb werbe die CDU bis zum Wahltag am 27. Januar dafür, „dass Barbara Schader ihr Engagement für unsere Heimatstadt fortsetzen kann“, erläuterte Bauer nach einem Sektumtrunk und geselligen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen weiter Themen und CDU-Veranstaltungen im Jahresverlauf.

Aba 01/2019