Stadtbus zukünftig Elektrobus

CDU und FDP wollen Umrüstung prüfen

Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein für saubere Innenstädte und kommunalen Klimaschutz. Deshalb gibt es in Hessen die Förderung von Elektrobussen, denn das Bundesland will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Bereits bis zum Jahr 2020 sollen die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um 30% sinken. Auch im Verkehrsbereich sind zur Erreichung dieser Ziele weitreichende Anstrengungen erforderlich.

„Um die Umstellung auf einen umweltfreundlichen Öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern und zu beschleunigen, fördert das Land Hessen die Anschaffung von Elektrobussen und den Aufbau der dafür erforderlichen Infrastruktur. Förderfähig sind Niederflur-Midibusse (mit einer Mindestlänge von 8m), Solobusse und Gelenkbusse“, informiert Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) über Fördermöglichkeiten. Antragsberechtigt sind die hessischen Landkreise, die hessischen kreisfreien Städte, Kommunen sowie öffentliche und private Verkehrsunternehmen, die Aufgaben des ÖPNV erfüllen.

Die Koalitionäre von CDU und FDP beantragen entsprechend, durch Gespräche mit dem VRN darauf hinzuwirken, dass die Ausschreibung zur Neuvergabe der Stadtbuslinie in Bürstadt um ein Angebot für den Betrieb mit einem Elektrobus optional erweitert wird. Außerdem solen die planerischen und baulichen Voraussetzungen zur Errichtung einer Ladeinfrastruktur für den Stadtbus bei der anstehenden Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes vorgesehen werden.

Aba 09/2017

Friedhof im Wandel

CDU vor Ort

„Der Friedhof ist ein Ort, der alle etwas angeht“, so begrüßten CDU-Parteivorsitzender Alexander Bauer und CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle Parteifreunde und interessierte Gäste zu einem Rundgang auf dem weitläufigen Gottesacker hinter die Friedhofskapelle in der Mainstraße. Als Pflichtleistung einer Kommune sollte die letzte Ruhestätte in erster Linie ein Ort zum Trauern sein. Wünschenswert wäre es allerdings auch, wenn der Friedhof als Begegnungsstätte dient, die Trauernden auch untereinander die Möglichkeit zum Austausch bietet. Hier hat der Bürstädter Friedhof nach Meinung der CDU-Mitglieder noch Entwicklungspotenzial. Wo das Potenzial steckt und wie sich die Bestattungskultur in Bürstadt generell verändert, darüber informierten sich die Christdemokraten am Montagabend im Rahmen ihrer „CDU vor Ort“-Tour.
„Die Bestattungskultur ist im Wandel und der Trend geht weg vom Familiengrab mit Erdbestattung hin zur Urnenbestattung oder auch zum Rasengrab“ erläuterte Bauer. Dass demnächst der vierte Urnenhof fertiggestellt wird belege die Entwicklung, die größere Freiräume im Friedhofbereich mit sich bringe. Mehr Freiflächen zögen dann größeren Pflegeaufwand nach sich, weshalb die Friedhofsverwaltung mit ihrem Belegungskonzept die künftigen Flächenzusammenhänge bereits berücksichtige. Dass künftig der Friedhof auch Elemente einer parkähnlichen Begegnungsstätte erhalte soll, darin waren sich die Teilnehmer der vor Ort Exkursion schnell einig.

Aba 09/2017