Sommertour statt Sommerpause

CDU Bürstadt macht mobil zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung

Bürstadts Christdemokraten wollen die Ferienzeit nutzen, um sich aktuellen Themen der Stadtentwicklung jenseits des politischen Tagesgeschäfts zu widmen. Ziel ist es, vor Ort Eindrücke zu sammeln und Gespräche zu führen. Dazu lädt sie die Bevölkerung ein. „Sommertour statt Sommerpause“, freut sich CDU-Parteivorsitzender Alexander Bauer auf zwei interessante Termine.

Den Auftakt macht am 3. Juli die schon traditionelle „mobile Fraktionssitzung“ mit dem Drahtesel. „Wir nutzen die sitzungsfreie Zeit für Informationen und Diskussionen vor Ort“, so CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle. Die Fahrradtour durch die Gemarkung startet um 18.30 Uhr am Historischen Rathaus. Besichtigt werden dann die Planungen zum neuen Parkplatz in der Innenstadt, der fertiggestellte seniorengerechte Neubau in der Mainstraße, der geplante barrierefreie Übergang am Bahnhof, das projektierte neue Gewerbegebiet „Am Brückelsgraben“ Richtung Bobstadt Weitere Haltepunkte sind das Freizeitkickergelände und die Radwegeanbindung nach Riedrode. Der gemütliche Abschluss ist gegen 20:30 Uhr im Vereinsheim der SG Riedrode geplant.

In Bürstadt ist auch die Geschäftswelt in Bewegung. Deshalb ist für den zweiten Termin am 10. Juli um 19 Uhr eine Firmenbesichtigung vorgesehen. „Der Dialog mit der heimischen Wirtschaft ist uns sehr wichtig. Deshalb besucht die CDU regelmäßig Unternehmen und Betriebe in unserer Stadt“, so Alexander Bauer. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister steht in diesem Jahr die Visite bei einem Fleischerfachbetreib auf dem Sommertour-Programm. 2017 übernahm Michael Gärtner den Betrieb von Klaus und Ingrid Doll. Die erfolgreiche Metzgerei beliefert schon länger unterschiedliche Verkaufsstellen in der Region. Die Christdemokraten freuen sich auf Einblicke Rund um das Thema „Fleisch & Wurst“ und auf Informationen rund um die aktuellen Herausforderungen dieses traditionellen Handwerks und der Metzgerei Doll. Interessierte Gäste sind willkommen. Zu besseren Planung wird um eine Anmeldung unter info@cdu-buerstadt.de oder telefonisch unter 06206 969976 gebeten.

Aba 06/2017

Der Hessentag ist eine Reise wert

CDU Bürstadt besucht öffentliche Fraktionssitzung und Landesausstellung

Hessentag 2017Am Sonntag ist der 56. Hessentag in Rüsselsheim mit dem traditionellen Festumzug zu Ende gegangen. Nach einer ersten Bilanz haben über eine Million Besuche die insgesamt über 1500 Veranstaltungen besucht. Unter den Gästen in der Opelstadt am Main war auch eine Gruppe der CDU Bürstadt, die sich mit dem Zug auf den Weg zu Hessens größtem Volksfest gemacht hatten. Ziel des gemeinsamen Tagesausflugs war zunächst die öffentliche Fraktionssitzung der CDU-Landtagsfraktion im großen Sitzungssaal des Rathauses. Bürstadts Landtagsabgeordneter Alexander Bauer hatte seinen Parteifreunden eigens Plätze auf der Besuchertribüne reserviert. So konnten die Gäste an einer abwechslungsreichen Sitzung mit zahlreichen Einblicken in landespolitische Themen beiwohnen. Nach einem Gang über die Hessentagsstraße und einer Rast am neu gestalteten Mainufer der Stadt Rüsselsheim stand der Besuch der Landesausstellung auf dem Programm. Auf dem Opelgeländer gab es in unterschiedlichen Ausstellungshallen allerlei Informationen. Einblicke gab es in die Arbeit der unterschiedlichen Landesbehörden und Ministerien und natürlich auch der Fraktionen im Hessischen Landtag. Erinnerungsfotos von dem informativen Tagesausflug auf den diesjährigen Hessentag gab es am Infostand der CDU, dort war eine „Selfie-Box“ mit Sofortbildausdruck aufgebaut, so die Mitteilung der Christdemokraten.

Aba 06/2017

Offen und ansprechbar

Dr. Meister zieht positive Bilanz nach Termin auf Wochenmarkt

„Die Bürgersprechstunde und das offene Gespräch für Lob und Tadel sind fester Bestandteil meiner Wahlkreisarbeit“, so Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Meister (CDU) als Fazit seiner zweistündigen Sprechstunde auf dem Wochenmarkt in Bürstadt. „Die Resonanz war durchweg positiv und ich werde das Gesprächsangebot gerne auch andernorts regelmäßig fortsetzen“, kündigt der Christdemokrat an. Es habe bei den Gesprächen unter dem Dach der Markthalle interessante Anregungen zur Kinderbetreuung, zur Verbesserung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) und zur Dauer von Asylverfahren und Integrationskursen gegeben.

 

Sprechstunde auf dem Wochenmarkt„Durch die Unterstützung der örtlichen CDU konnten auch lokale Themen unmittelbar aufgegriffen werden“, so Meister. CDU-Parteichef Alexander Bauer stand Nachfragen von Eltern zu geplanten Anpassung der Betreuungsgebühren im Krippenbereich ausführlich Rede und Antwort. Er erläuterte, dass CDU und FDP bereits im Mai beantragt hätten, dass künftig ein Ansprechpartner der Elternbeiräte der Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtgebiet mit Sitz und Stimme im Kinderbetreuungsbeirat der Stadt Bürstadt mitwirken können. So werde die Kommunikation verbessert und Anregungen der Elternschaft, etwa zu Verbesserung der Abrechnungsmodalitäten bei dem Essengeld, können unmittelbar im Gremium diskutiert werden. Bis zur konkreten Umsetzung stehe freilich noch die Benennung eines zentralen Ansprechpartners auf Seiten der Elternvertretungen aus.

 

Bauer erörterte auch die Notwendigkeit einer moderarten Gebührenanpassung in vier Schritten, wonach Eltern künftig 20 Prozent der realen Betreuungskosten über die Gebühr entrichten sollen. „Bei einer Ganztagesbetreuung von täglich neun Stunden und bei durchschnittlich zwanzig Betreuungstagen im Monat stehen 180 Betreuungsstunden im Monat zur Debatte“, erläutert er die neue Gebührentabelle. „Dafür sind künftig 360 Euro für einen Ganztagesplatz im Monat zu entrichten, was einem Elternanteil von 2 Euro pro Betreuungsstunde entspricht“, so Alexander Bauer, der in den Gesprächen auf dem Marktplatz auch auf die gute räumliche, personelle und pädagogische Qualität in den Kinderbetreuungseinrichtungen in Bürstadt verweist, so die Mitteilung der CDU.

Aba 06/2017

Ehrenamt in der Feuerwehr stärken

CDU und FDP regen Punktekonto an

„Die Feuerwehr ist ein ganz besonderes Ehrenamt“, so CDU-Vorsitzender Alexander Bauer bei der Begründung der gemeinsamen Initiative mit der FDP in der jüngste Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss. Auf der Tagesordnung stand der Bedarfs- und Entwicklungsplan der Freiwilligen Feuerwehr, welcher für die kommenden zehn Jahre die erforderlichen Investitionen in Gebäude und Gerätschaft aufzeigt. „Was nützt das modernste Fahrzeug, wenn niemand mehr bereit ist, sich in seiner Freizeit Tag und Nacht für unsere Sicherheit einzusetzen?“, fragte Bauer in die Runde. Die Feuerwehr sei mit ihren Grundsätzen – retten, löschen, bergen, schützen – ein wichtiges Sicherheitsorgan unserer Stadt, was der Bürgerschaft auch etwas wert sein müsse. Deshalb gelte es künftig den Nachwuchs zu fördern und aktive Feuerwehrleute für ihren mitunter gefährlichen Dienst zu motivieren.

„Wir unterbreiten einen Vorschlag, der mit der Leitung der Feuerwehren von Bürstadt, Bobstadt und Riedrode auf seine Praktikabilität und Umsetzbarkeit diskutiert werden soll“, so die beiden Liberalen Burkhard Vetter und Hans-Joachim Domby. Nach den Vorstellungen von CDU und FDP soll zur Stärkung des Ehrenamts in Feuerwehr die Einführung eines Punktekontos diskutiert werden. Die Idee stammt aus einer Feuerwehrfachzeitung, wonach die Stadt Wetter (Ruhr) ein Punktekonto für die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr eingeführt hat. Damit können die Ehrenamtlichen mit der Teilnahme an Diensten, Einsätzen und anderen Aktivitäten Punkte sammeln. Diese werden am Jahresende in einen Barbetrag umgerechnet und ausgezahlt. Das erste Fazit fällt positiv aus. Die Vergabe der Punkte ist gestaffelt: Für jeden Einsatz und jeden Dienst erhält der Teilnehmer einen Punkt, eine höhere Punktzahl gibt es etwa für Groß- und Nachteinsätze. Besonders beurteilt wird beispielsweise, wenn die Freiwilligen ein Sportabzeichen ablegen. Auch Aktionen, die zur „Förderung der Kameradschaft“ beitragen, wie die Betreuertätigkeit bei der Jugendfeuerwehr, werden gesondert mit Punkten honoriert. Am Ende eines Jahres werden die gesammelten Punkte dann in Geld ausgezahlt. Die Stadt Wetter (Ruhr) hatte dafür Geld in den städtischen Haushalt eingestellt. In dem Artikel in der Feuerwehrzeitung heißt es dazu: „Dadurch wird aber niemand reich, es soll ein zusätzlicher Dank und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit sein. Wir unterstützen unsere aktiven Mitglieder und machen das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr noch attraktiver“, so Ralf Tonetti, Wehrführer der dortigen freiwilligen Feuerwehr. CDU und FDP wollen zunächst die Umsetzbarkeit für Bürstadt prüfen und dazu eine Stellungnahme der Feuerwehr einholen, so die Mitteilung der Koalitionäre.

Aba 06/2017

Bobstadts Entwicklungsprojekte mit dem Rad erkundet

CDU vor Ort:

Zur „mobilen Fraktionssitzung“ trafen sich die Christdemokraten aus Bürstadt und Bobstadt am vergangenen Montag bei sommerlichem Wetter mit dem Fahrrad. „Statt im Sitzungszimmer zu tagen gehen wir häufig vor Ort, um die Projekte ganz konkret in Augenschein zu nehmen“, erläutert CDU-Parteichef Alexander Bauer die Aktion.

Unter der fachkundigen Leitung des Bauausschussvorsitzenden und CDU-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Eberle machten sich die Pedalritter, darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf und Bobstadts Ehrenbürger Rudi Pumm, auf den Weg zu aktuellen Entwicklungsprojekten in Bürstadt‘s nördlichem Ortsteil.

Die erste Visite galt dem Messplatz in der Ortsmitte. „Hier soll eine Teilbebauung mit seniorengerechten Wohnungen erfolgen“, erläuterte Ursula Cornelius, CDU-Sprecherin im Ortsbeirat, das Investorenprojekt. Sie ging dabei auch auf die im Bebauungsplan festgelegten Höhen- und Abstandsflächen ein, die von einigen Anwohnern kritisch gesehen werden. „Das Projekt wertet Bobstadt auf und fügt sich von seinen Größenverhältnissen in die Umgebung ein“, so Cornelius.

Bei dem zweiten Stopp am Kriegerdenkmal wurde darauf hingewiesen, dass mittlerweile ein Beschluss zur Sanierung und Ausweitung mit den Namen der Gefallenen des 2. Weltkrieges vorliegt. Ewald Stumpf bat den mitradelnden Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU) darum, sich in Wiesbaden nach Zuschussmöglichkeiten zu erkundigen, was dieser gerne zusicherte.

Ein weiterer Blick ging am Ortsrand auf mögliche Neubaugebiete, denn die CDU will „die Wohngebietsentwicklung für junge Familien konkret vorantreiben“, so Jürgen Eberle, der hierzu einen konkreten Antrag für die Stadtverordnetenversammlung ankündigte.

Natürlich ging der Blick der Christdemokraten auch auf die in Bobstadt erforderlichen Straßen- und Gehwegsanierungen mit besserer Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und nach einem kurzen Blick in die Naturoase Chaussee-Allee war die letzte Station der politischen Radtour erreicht: die Sporthalle. Hier wurden die Planungen zur Sanierung des Foyers, der kreiseigenen Sporthalle und der Sanitäranlagen in der Sporthalle erläutert und diskutiert.

Schließlich fand für die mittlerweile durstig und hungrig gewordenen Christdemokraten der gesellige Abschluss der informativen Radrundfahrt auf der Terrasse des Vereinsheims der TG Bobstadt statt.

Aba 06/2017