Bushaltestellen barrierefrei neu gestalten

CDU und FDP beantragen Sanierungskonzept für alle Wartehäuschen

Haltestellen tragen mit ihrer Lage, dem Erscheinungsbild, dem Umfang und der Qualität der Ausstattung wesentlich zur Gestaltung des Straßenraumes, des Stadtbildes und zur Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei. Moderne Haltestellen verbessern das Image des ÖPNV und steigern die Attraktivität des Gesamtsystems. Sie sind barrierefrei zu gestalten, um mobilitätsbehinderten Menschen die eigenständige Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Sinne des Leitziels „Mobilität für Alle“ zu ermöglichen.
Der barrierefreie Umbau und Neubau von Haltestellen ist eines der wichtigsten Themen, wenn es um die Schaffung einer „barrierefreien Mobilität im ÖPNV“ geht. So bietet der überwiegende Teil der Verkehrsunternehmen seinen Fahrgästen zwar bereits Niederflurfahrzeuge an, jedoch stellen nur wenige Kommunen bislang auch entsprechend niederflurangepasste erhöhte Borde bzw. barrierefreie Haltestellen zur Verfügung.

„Gerade die Haltestellengestaltung ist ein wichtiger Aspekt, denn hier macht der Bestand gegenüber dem Neubau den Hauptanteil aus. Häufig ist eine Nachrüstung notwendig. Und diese Nachrüstung bietet auch die Chance, die ‚Visitenkarte des ÖPNV‘ modern und kundenfreundlich neu zu gestalten“, so CDU-Fraktionschef Jürgen Eberle.

Christdemokraten und Liberale wolle mit einem gemeinsamen Antrag das Thema aufgreifen und bitten die Verwaltung „die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen in Bürstadt, Bobstadt und Riedode konzeptionelle anzugehen, Fördermöglichkeiten prüfen und auszuschöpfen und dann eine schrittwiese Umsetzung anzugehen“, erläutert FDP-Fraktionsvorsitzender Burkhard Vetter (FDP) die aktuelle Initiative.

Landtagsabgeordneter Alexander Bauer informiert hierzu, dass das Land Hessen im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung den Neu- und Umbau von Haltestellen sowie die Verbesserung der Haltestellenausstattung fördert. Folgende Einrichtungselemente werden in Hessen als Standardausstattung einer Haltestelle angesehen und sind förderfähig: Fahrgastunterstände, Sitzgelegenheiten, Haltestellenschild, Informations- und Fahrplantafeln, Beleuchtung mit Netzanschluss oder Solarbetrieb, Abfallbehälter, Fahrkartenautomaten und überdachte Fahrradstellplätze.

Aba 11/2016

Radwegenetz soll verbessert werden

CDU und FDP wollen Infrastruktur verbessern – Gemarkungsrundfahrt im Frühjahr 2017 geplant 

„Die aktuelle Verkehrsrahmenplanung sieht Optimierungsbedarf im Bereich der Infrastruktur für die Radfahrinnen und Radfahrer in Bürstadt in seinen Stadtteilen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Eberle und sein FDP-Kollege Burkhard Vetter zu einem aktuellen gemeinsamen Antrag. Die Koalitionäre regen dazu die schrittweisen Überprüfung und Umsetzung folgender Maßnahmen an:

a) Markierung eines Radweges/Schutzstreifen in der Wilhelminenstraße (Nordseite)

b) Fortführung der Radwegemarkierung/eines Schutzstreifen von der Gartenstraße in Richtung Krieglachring

c) Fortführung der Radwegemarkierung/Schutzstreifens von Forsthaustraße in Richtung Nibelungenstraße (Nordseite)

d) Erneuerung der Radwegemarkierung in der Nibelungenstraße ab Beethovenplatz in Richtung Riedrode (Südseite)

e) Prüfung einer Radwegemarkierung/eines Schutzstreifens in der Obersch.-Schremser-Str. (Nord und Südseite)

f) Beschilderung der Radwegeverbindung an der Rudolf-Virchov-Str. in Richtung Sonneneck (Magistratstunnel)

g) Markierung der Anbindung/der Querung der Radweges entlang der Wasserwerkstraße im Bereich des Waldparkplatzes in Richtung Boxheimer Hof

h) Errichtung eine Querungshilfe für Radfahrer Einmündung Wittelsheimer- Allee/Wasserwerkstraße zum dortigen Radweg

i) Markierung der Fortführung des Radweges Wasserwerkstraße Anbindung an Berliner-Straße (Westseite)

j) Errichtung einer Übergangshilfe vom Ende der Wittelsheimer-Allee zum Radweg östliches Sonneneck in Richtung Magistratstunnel

k) Prüfung einer Radwegemarkierung/eines Schutzstreifen in der Frankensteinstraße in Bobstadt

„Das innerstädtische Radwegenetz soll in den nächsten Jahren auf der Grundlage der aktuellen Verkehrsrahmenplanung verbessert werden. Dazu zählen aber auch die Radwegeverbindungen ins Umland“, bekräftigt CDU-Vorsitzender Alexander Bauer das Anliegen das Thema Radfahrern in und um Bürstadt stärker zu akzentuieren. Im Frühjahr soll es deshalb eigens eine öffentliche Radtour durch die Stadt geben, um die bisherigen Anregungen und weitere Verbesserungsmöglichkeiten in Augenschein zu nehmen, so die Mitteilung.

Aba 11/2016