CDU Mitgliederversammlung

Alexander Bauer als Vorsitzender wiedergewählt

CDU Parteivorstand

CDU Parteivorstand

Bei der Mitgliederversammlung der CDU Bürstadt wurde das Vorstandsteam um Alexander Bauer eindrucksvoll bestätigt. Die Union hat ein erfolgreiches Jahr absolviert und sieht sich für die Kommunalwahl im März 2016 gut gerüstet. „Wir haben politisch informiert und gut besuchte Veranstaltungen durchgeführt, acht neue Mitglieder geworben und auch finanziell gut gewirtschaftet“, so Bauer. Bei der Neuwahl stimmten dann auch 42 von 44 anwesenden Christdemokraten für den alten und damit neuen Vorsitzenden, der seit 1993 in der CDU engagiert ist. Auch seine beiden Stellvertreter wurden mit sehr guten Ergebnissen wiedergewählt. Christine Eberle erhielt 42 und Herbert Röchner 41 Ja-Stimmen. Schriftführerin bleibt Renate Gayer und als Schatzmeister wurde Alexander Glanzner (beide 43-Ja) bestätigt.

Neuerungen gab es bei den Beisitzern. Als neue Köpfe mit frischen Ideen im Vorstandsteam präsentierten sich Désirée Held, Ines Knecht und Andreas Winkler. Komplettiert wird die Riege der Besitzer mit Levin Held, Reinhold Tremmel und Walter Wiedemann. „Wir sind ein gutes Team und wollen auch in den nächsten Jahren, gemeinsam mit Bürgermeisterin Barbara Schader, unsere Heimatstadt gestalten“, gab Alexander Bauer die Marschrichtung für die nächsten Monate vor. In den obligatorischen Jahresberichten informierte Bauausschussvorsitzender Jürgen Eberle für die CDU-Fraktion über deren politische Aktivitäten und Initiativen in der „familienfreundlichen Wachstumskommune im Ried“, die sich „auch im wirtschaftlichen Bereich hervorragend entwickelt hat“, so Eberle. Über die Aktivitäten der Jugendorganisation (JU-Ried) berichtet Lisa Galvagno. Die Veranstaltungen der CDU-Frauen umriss Doris Keinz und Richard Schader stellte Themen und Termine der CDU-Senioren vor. „Eine aktive Union, die nicht erst 14 Tage vor einer Wahl aufwacht“, zog Alexander Bauer zufrieden Bilanz.

Dem Ersten Stadtrat und CDU-Spitzenkandidaten Walter Wiedemann war es vorbehalten, die bislang erarbeiten Eckpunkte zur Kommunalwahl zu präsentieren. In einem A-Z zu lokalen Themen, reichte die Palette von „Aktive Kernbereiche“ bis „Zweckverband Abfallwirtschaft“, wo die CDU auch in den kommenden Jahren weitere Akzente setzen will. „Gemeinsam mit der engagierten Bürgermeisterin“ und am liebsten wieder „mit dem Partner FDP“, mit dem die Christdemokraten gut und erfolgreich zusammenarbeiten, so deren Mitteilung.

Aba 11/2015

CDU Bürstadt feiert 70. Geburtstag

Manfred Pentz, Generalsekretär der CDU-Hessen, hält die Festrede

Manfred Pentz

Manfred Pentz

Im Sommer 1945 wurde die Christlich Demokratische Union Deutschlands als überkonfessionelle Partei mit christlicher Werteorientierung gegründet. Wenige Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und „in der schwersten Katastrophe, die je über ein Land gekommen ist“, wie es im Berliner Gründungsaufruf hieß. Die Unterzeichner, allen voran Jakob Kaiser, riefen „aus heißer Liebe zum deutschen Volk die christlichen, demokratischen und sozialen Kräfte zur Sammlung, zur Mitarbeit und zum Aufbau einer neuen Heimat“. Ungefähr zeitgleich gründete sich die CDU auch in Köln um Persönlichkeiten wie Andreas Hermes und Konrad Adenauer. „Als Deutschland in Trümmern lag musste aus dem Nichts heraus Politik neu gestaltet werden. Die Gründung der CDU unmittelbar nach dem Krieg war eine gewaltige Herausforderung und eine mutige Leistung“, bezeugt CDU-Parteichef Alexander Bauer seinen Respekt vor der Gründergeneration.

In Bürstadt trafen sich am 22. Dezember 1945 um 20 Uhr im oberen Sälchen von Valentin Bub in der Mainstraße Christdemokraten zu einer Versammlung, um die Kommunalwahl vorzubereiten. Die Einladung hatte der damalige 2. Vorsitzende der CDU Ortsgruppe, Franz Ille, unterzeichnet. Dem voraus ging ein Anschreiben vom 24. Oktober 1945 an die amerikanische Militärregierung mit Sitz in Heppenheim, wo die Unterzeichner Jakob Held, Franz Träger, Willi Kratz, Joseph Mallig II., Johann Molitor um die Erlaubnis der Gründung einer Christlich Demokratischen Partei in Bürstadt ersuchten. Dies wurde offensichtlich gestattet.

Dementsprechend feiert die CDU Bürstadt am 22. November ihren 70. Geburtstag, denn das ist der erste Beleg für eine Zusammenkunft laut Kassenbuch. Seit nunmehr sieben Jahrzehnten haben die Christdemokraten die politischen Geschicke in Bürstadt geprägt. Davon zeugt eine kleine Festschrift, zu welcher das politische Urgestein Hans Unger, die beiden Alt-Bürgermeister Horst Strecker und Alfons Haag, sowie die amtierende Bürgermeisterin Barbara Schader Beiträge verfasst haben. „Mir war es wichtig, die Geschichte der CDU in Bürstadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln einmal festzuhalten“, so der Macher der Festschrift, CDU- Vorsitzender Alexander Bauer. „Mit zahlreichen Bildern aufgelockert ist das kleine Heft eine skizzenhafte Stadt- und Parteigeschichte über sieben Jahrzehnte geworden“, so Bauer.

Die akademische Geburtstagsfeier findet am 22. November nach einem Gendenkgottesdienst in St. Michael im dortigen Gemeindezentrum statt. Als Festredner hat sich der Generalsekretär der CDU-Hessen, Manfred Pentz angekündigt. Ein Grußwort wird auch der CDU-Kreisvorsitzende und parlamentarische Staatsekretär im Finanzministerium, Dr. Michael Meister, sprechen. Darüber hinaus stehen mit dem Europaabgeordneten Michael Gahler, dem hessischen Justizstaatssekretär Thomas Metz aus Lorsch und Landrat Christian Engelhardt weitere Politgrößen der CDU auf der Gästeliste.

Im Mittelpunkt der Feier wird aber die Ehrung langjähriger Mitglieder stehen. Der Dank beginnt ab 20-jähriger Mitgliedschaft und reicht bis zu einem halben Jahrhundert Zugehörigkeit zur CDU Bürstadt. Die CDU vereint als Volkspartei Menschen aus allen Generationen. „Es sind die Mitglieder, die der CDU Profil und Richtung geben“, so Alexander Bauer. Mit fast 60 Jahren Zugehörigkeit sind Hermann Keinz, Aquilin Stumpf und Hans Unger die „dienstältesten Mitglieder“ der CDU Bürstadt. Der heimische Landtagsabgeordnete und CDU-Parteivorsitzende Alexander Bauer will das Jubiläum nutzen, um zahlreichen Parteifreunden für deren Einsatz und Verdienste zu danken. „Gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ist solch ein jahrzehntelanges Engagement alles andere als selbstverständlich“, betont Alexander Bauer. „Aus den Leistungen der CDU in den vergangenen Jahrzehnten schöpfen wir die Kraft und die Zuversicht, dass die CDU auch heute die richtige Partei ist, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich anzugehen“, so die CDU in ihrer Mitteilung.

Aba 11/2015

Bundesprogramm Breitbandausbau

CDU und FDP stoßen Bewerbung um Zuschüsse an

In einem gemeinsamen Antrag von CDU und FDP bitten die Koalitionäre die Stadtverwaltung zu prüfen, ob zur Realisierung des Breitbandausbaus in Bürstadt und seinen Stadtteilen ein aktuelles Bundesprogramm in Anspruch genommen werden kann. „Wir müssen in diesem wichtigen Thema der Unterversorgung endlich einen Schritt voran kommen“, findet CDU- Fraktionsvize und Bauausschussvorsitzender Jürgen Eberle. „Es ist eine Schande, dass die privatwirtschaftlichen Internetanbieter nicht von sich aus alle Gebiete versorgen, sondern kommunale Zuschüsse erwarten“, so sein FDP-Kollege Burkhard Vetter. „Damit die Stadt nicht zu viel eigenes Geld in die Hand nehmen muss, sollen Fördertöpfe angezapft werden“, so Jürgen Eberle zur gemeinsamen Initiative von Christdemokraten und Liberalen im Stadtparlament.

Im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung wird angestrebt, eine flächendeckende Versorgung des Landes mit hochleistungsfähigen Breitbandanschlüssen und damit den schnellen Aufbau von Netzen der nächsten Generation – Next Generation Access (NGA)-Netzen – als wichtige Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum und steigen-den Wohlstand zu gewährleisten.

Die Bundesregierung unterstützt den Breitbandausbau mit 2,7 Milliarden Euro. Bis 2018 soll es in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde geben. Das Geld soll gezielt in Regionen fließen, in denen sich der Netzausbau privatwirtschaftlich nicht rechnet. Auch in unserer Gemarkung gibt es Gebiete, welche von privaten Betreibern nicht ausreichend versorgt werden und wo sich ein Ausbau offensichtlich wirtschaftlich nicht rentiert.

Eckpunkte der Förderrichtlinie sind:

Zuwendungsempfänger: Die Projektförderung richtet sich an Kommunen und Landkreise in unterversorgten Gebieten. Diese initiieren die Ausbauprojekte, stellen die Anträge im Förderverfahren und koordinieren die Projekte vor Ort.

Fördermodelle: Das Betreibermodell versetzt Kommunen in die Lage, eigene Netzinfrastrukturen wie zum Beispiel Glasfaserstrecken zu bauen und an die Netzbetreiber zu verpachten. Mit dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell schließt die Kommune die Wirtschaftlichkeitslücke eines privaten Netzbetreibers, der in einem wirtschaftlich unattraktiven Gebiet ein Breitbandnetz errichtet.

Fördersummen: Der Förderzuschuss des Bundes beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten – in besonders wirtschaftsschwachen Gebieten sogar bis zu 70 Prozent. Der maximale Zuschuss für ein Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. Eine Kombination mit Förderprogrammen der Bundesländer ist möglich.

Projektbewertung: Die Fördermittel sollen in Regionen zum Einsatz kommen, die sie besonders dringend benötigen. Daher werden alle Projekte nach einem Punktesystem bewertet, das die Grundlage für die Förderentscheidung bildet. Je mehr Punkte ein Projekt erhält, desto mehr Geld gibt es vom Staat.

Aba 11/2015

CDU setzt auf Frauen-Power

mit der Bitte um Veröffentlichung. Vielen Dank!

Kirstin Garb, Barbara Schader, Christine Eberle, Ursula Cornelius

Kirstin Garb, Barbara Schader,
Christine Eberle, Ursula Cornelius

Mit Bürgermeisterin Barbara Schader haben Bürstadts Christdemokraten kreisweit die einzige weibliche Rathauschefin. „Frauen-Power tut unserer Stadt gut“, stellt CDU-Parteivorsitzender Alexander Bauer seiner Parteifreundin nach gut zwei Jahren Amtszeit ein durchweg positives Zeugnis aus. Auch für die Kommunalwahl im März 2016 setzt die CDU verstärkt auf Frauen in Spitzenfunktionen. So fällt auf, dass mit der 42- jährigen Christine Eberle eine neue Generation politische Verantwortung übernimmt. Die Wirtschaftsassistentin ist seit 2003 im CDU-Vorstand aktiv und seit zwei Jahren stellvertretende Vorsitzende. In Riedrode kandidiert für die Ortsbeiratswahl Kirstin Garb auf Listenplatz 1. Die 41-jährige Quereinsteigerin ist diplomierte Wirtschafsingenieurin und seit 2013 Ortsvorsteherin im kleinen Stadtteil. In Bobstadt nominieren die Christdemokraten Ursula Cornelius auf Platz 1 für die Ortsbeiratswahl. Die 62-jährige Personalsachbearbeiterin ist im Ortsbeirat aktiv und in Bobstadt im Kirchenchor St. Josef und im Verwaltungsrat engagiert.

„Wir freuen uns über engagierte Frauen, die der Kommunalpolitik ihre eigene Prägung geben werden“, so Bauer. Auch die Junge-Union Ried ist fest in Frauenhand. Mit der Lampertheimerin Lisa Galvagno als Vorsitzende sind mit Julia Kilian-Engert und Désirée Held zwei junge Bürstädterinnen in der Führung der Jugendorganisation aktiv. Für die Neubesetzung des Parteivorstands, der in einer Mitgliederversammlung am 9. November zu Wahl steht, kündigt Alexander Bauer augenzwinkernd eine „Männerquote“ an. Der Landtagsabgeordnete bewirbt sich erneut um den CDU-Vorsitz, so die Mitteilung der CDU.

Aba 11/2015